Obwohl Opatija schon früh besiedelt war, fängt Ihre Geschichte ab dem Zeitpunkt der Ankunft des bekannten Herrschers von Rijeka mit der Absicht in dieser schönen Stadt eine Villa für seine Frau zu bauen, nach der die Villa auch ihren Namen bekommen hat, nämlich Villa Angiolina. Opatija war eine kleine Küstenstadt, dünn besiedelten und ohne große Bedeutung, aber das milde Klima und die bezaubernde Landschaft zogen immer mehr Naturliebhaber an. Im 15. Jahrhundert gab es auf diesem Gebiet die kleine benediktinische Abtei des Hl. Jakov, nach der später Opatija ihren Namen bekommen hat. Mit der Entwicklung von Straßen und Infrastruktur wird Opatija für alle besser zugänglicher, vor allem für die Elite im Ausland. Für die Habsburger und andere bekannte Persönlichkeiten werden hier zunehmend mehr Hotels gebaut. Zu den ersten Hotels gehörten das Hotel Imperial und das Hotel Pallace Bellevue

Die Habsburger hatten die außergewöhnliche Schönheit und den Nutzen des lokalen Klimas und der Einzigartigkeit von Opatija erkannt und bauten hier immer mehr luxuriöse Villen, die ihnen als Sommerresidenz dienten. Aufgrund der positiven Wirkungen des Klimas auf die Gesundheit, wurde "Opatija" zu einer der führenden Destination für den Gesundheitstourismus, als eine neue Form, die Besucher das ganze Jahr nach Opatija lockt.

Park Angiolina - Villa Angiolina

Villa Angiolina war das Gebäude, das mit Sicherheit den Beginn des Tourismus in der Geschichte Opatijas gekennzeichnet hat. Die Kirche des hl. Jakov ist im Jahr 1884 erbaut worden (genauer war das der Wiederaufbau eines älteren Gebäudes, das im Besitz des  Freiherrn Haller von Hallerstein war). Opatija war verhältnismäßig eine große Siedlung mit 120 dicht aneinander gelegenen Häusern, weit weg von der Küste und hauptsächlich auf Fischfang und Seefahrt ausgerichtet.

Park des hl. Jakov

Der zentrale Park von Opatija ist ein gärtnerisches Denkmal mit einer Gesamtfläche von 3.64 ha. Der Park stammt aus dem 15. Jh. und war eine benediktinische Abtei, nach der auch die Stadt Opatija ihren Namen erhalten hat. Die heutige Form ist nicht ursprünlich, weil im 16. Jh bedeutende Veränderungen durchgeführt wurden. Später, Ende des 18. Jh. bekommt die Kirche durch Renovierung und Restauration eine ganz andere Form. In der Kirche befindet sich heute eine Nachbildung  der Skulptur „Pieta“, ein Werk des bekannten kroatischen Bildhauers Ivan Mestrovic. Die Kirche des hl. Jakov stellt ein bedeutendes Kulturerbe dar und ist zugleich zum Wahrzeichen der Stadt Opatija geworden.

Madonna mit der Seemöwe

Die Madonna mit der Seemöwe ist eine Skulptur des Bildhauers Zvonko Car und wurde im Jahr 1956  in der Nähe des Wassers aufgestellt.

Der touristische Aufschwung begann 1873 als die österreichische Südbahngesellschaft die Strecke nach Fiume (heute Rijeka) eröffnete. Die Strecke Wien-Rijeka und führt an Opatija vorbei. Seitdem strömte der Wiener Adel und das Bürgertum in das kleine Fischerdorf.

Zahlreiche Hotels dieser Epoche (Gründerzeit) prägen bis heute unverkennbar das Gesicht des Kurortes. Viele Privatvillen tragen das Gesicht der Epoche und das der darauffolgenden, als sich Opatija zu einem Platz der High Society verwandelte.

1914, nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, wurden viele der Villen zugesperrt bzw. 1918 durch die neuen italienischen Machthaber enteignet. Erst in den 1960er Jahren wurde dem Ort die Marschrichtung "Tourismus" wiederverordnet.

Kunstpavillion “Juraj Matija Sporer”

Ein Ausstellungsfläche, die nach dem Physiker Dr. Juraj Marija Sporer benannt wurde. Im Jahr 1859 hat er vorgeschlagen Opatija als Seebad und Gesundheitszentrum zu etablieren.

Die Kirche des hl. Jakov

Die Kirche wurde auf dem Fundament eines ehemaligen Benediktinerklosters gebaut und wird 1439 zum ersten Mal erwähnt. Links von der Kirche befinden sich ein Kloster und ein Kreuzgang mit einem Brunnen in der Mitte. Zwischen der Kirche und dem Kloster steht ein Glockenturm.

(QUELLE:www.opatija24.com)

Der touristische Aufschwung begann 1873 als die österreichische Südbahngesellschaft die Strecke nach Fiume (heute Rijeka) eröffnete. Die Strecke Wien-Rijeka und führt an Opatija vorbei. Seitdem strömte der Wiener Adel und das Bürgertum in das kleine Fischerdorf.

Zahlreiche Hotels dieser Epoche (Gründerzeit) prägen bis heute unverkennbar das Gesicht des Kurortes. Viele Privatvillen tragen das Gesicht der Epoche und das der darauffolgenden, als sich Opatija zu einem Platz der High Society verwandelte. 1914. nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, wurden viele der Villen zugesperrt bzw. 1918 durch die neuen italienischen Machthaber enteignet. Erst in den 1960er Jahren wurde dem Ort die Marschrichtung "Tourismus" wiederverordnet.

Villen, Villen und nochmals Villen. Ein Spaziergang entlang der Marsala Tita und an der Uferpromenade lädt zum Schauen und Staunen ein. Hier und an der angrenzenden 12 km langen Uferpromenade Lungomare, die Opatija mit Lovran und Volosko verbindet, sind unzählige Bademöglichkeiten aneinandergereiht. Abends macht die Jugend der Stadt ordentlich Party. Filetstück Opatijas aber ist der Park 1. Maja mit der zauberhaften Villa Angiolina. Exotische Pflanzen verbergen oft die Büsten berühmter Persönlichkeiten, die hier ausgestellt sind.

(QUELLE:www.mein-kroatien.info/Opatija)

  • Opatija, Kroatien - Geschichte und Kulturerbe - Foto 1
  • Opatija, Kroatien - Geschichte und Kulturerbe - Foto 2